«Dein Jahr» mit Tabea Z.

Jahresaufenthalt in Japan

22.08.2023

Elfter Artikel

Ich fliege schon bald wieder zurück in die Schweiz. Dieses Austauschjahr war eine tolle Möglichkeit für mich und ich habe sehr vieles gelernt, sei es die Sprache hier, traditionell japanische Sachen, oder wie der Alltag hier in Japan ist. In den letzten Wochen sind immer mehr von meinen Austauschschüler Kollegen zurück in ihre Heimat geflogen. Ich werde sie sehr vermissen. Ich bin mit allen Austauschschülern aus meinem Distrikt gut befreundet. Wir haben sehr vieles zusammen gemacht. Und ich werde sie alle vermissen. Auch meine Gastfamilien haben mir viel Freude gemacht. Sie haben mit mir vieles unternommen und mir geholfen. Ich bin sehr dankbar für all das.

Ich freue mich aber schon sehr darauf wieder zurück in die Schweiz zu gehen. Ich habe häufig mit Leuten aus der Schweiz telefoniert, aber ich vermisse sie trotzdem. Ich hatte vor diesem Austauschjahr nicht erwartet, dass ich die Schule in der Schweiz vermissen werde, aber die Schule hier in Japan ist einfach sehr langweilig, da ich nicht viel versteh.

Ich bin froh, dass ich bald wieder zuhause bin, aber werde mein Leben hier und die Menschen die ich getroffen habe vermissen.

Zehnter Artikel

Bald ist mein Austauschjahr schon vorbei. Ich habe hier in Japan Spass gehabt und vieles über die Kultur und die Sprache gelernt. Aber bevor ich nachhause gehe werde ich noch den «Jlpt» (Japanese language proficiency test) machen müssen. Ich werde Level 4 vom Test probieren. Es gibt 5 Stufen, fünf ist der einfachste und wenn man eins besteht kann man hier in Japan ohne Probleme arbeiten.

Bevor ich dieses Austauschjahr angefangen hatte, konnte ich mich noch nicht einmal auf Japanisch vorstellen. Ich bin eher spontan nach Japan gegangen und habe vor dem Austauschjahr nur ein bisschen Duolingo gemacht (Ich bin nicht sehr weit gekommen), wie man sich denken kann waren die ersten Monate hier in Japan schwer, wenig Leute sprechen hier fliessend Englisch und Deutsch sprechen die schon gar nicht. Jetzt geht es zum Glück besser, ich kann mich in Alltagssituationen verständigen, manchmal sogar in Schullektionen teilnehmen und Leuten mitteilen was ich will. Es ist natürlich nicht perfekt aber ich habe vor, wenn ich wieder in der Schweiz bin weiter japanisch zu lernen, da ich es nicht vergessen will.

Mein Englisch ist auch besser geworden, ich habe jetzt eine bessere Aussprache und finde es einfacherer mich zu verständigen. Ich spreche Englisch grösstenteils mit den anderen Austauschschülern.

Im Gegenteil habe ich Französisch komplett vergessen :’( mein Schweizerdeutsch ist auch sehr rostig und auch mit Hochdeutsch habe ich manchmal Probleme (Ich vergesse manchmal das deutsche Wort aber weiss es noch in Englisch). Aber ich bin mir sicher, dass wenn ich wieder zurück in der Schweiz bin es mir wieder leichter fallen wird. Das mit dem Französisch ist aber eher hoffnungslos.

Neunter Beitrag

Ich bin jetzt schon fast zehn Monate hier in Japan. Die Zeit vergeht echt schnell und ich bin bald wieder zurück in der Schweiz. Ich habe jetzt das Land und die dazugehörige Kultur ziemlich gut kennengelernt. Es gibt einige Sachen die mir sehr gefallen an Japan andere weniger.

Das Essen schmeckt sehr gut, ich werde es sehr vermissen, wenn ich wieder zurückkehre. Was ich auch vermissen werde sind die Preise für Restaurants, hier in Japan ist es deutlich billiger, ein gutes Essen kostet ungefähr 9 Franken.

Ich habe auch viele Japanische Gerichte gekocht, also werde ich in der Schweiz dann probieren die wieder zu machen.

Aber es gibt auch schlechtes Essen, zum Beispiel viele Gerichte die typisch sind für andere Länder, die hier nicht richtig zubereitet werden und auch nicht gut schmecken, wie Pasta oder Fondue, ich habe auch noch ein Beispiel Foto von einem Float hinzugefügt ein Softdrink in dem Eine Kugel Eis floatet.☹

Es ist hier in Japan auch sehr üblich zu jeder Mahlzeit weissen Reis zu essen, mir schmeckt das nicht sehr, da der Reis ein bisschen geschmacklos und trocken ist.

Ich mag es eine Schuluniform zu tragen, sie ist sehr praktisch, doch ich bin mir nicht sicher ob sie besser ist als normale Kleidung zur Schule zu tragen. Es ist sehr schwer hier in Japan Klamotten zu finden die mir passen, da ich deutlich grösser bin als der durchschnittliche Japaner.

Was mir aber wirklich nicht gefällt, ist wie man hier Tiere behandelt. Leute kaufen häufig Haustiere für die sie keine Zeit haben, diese Tiere müssen dann den lieben langen Tag im Wohnzimmer herumlaufen und schlafen, da nie jemand zuhause ist. Das Problem ist auch wenn jemand zuhause ist werden sie häufig ignoriert. Das war bis jetzt in beiden von meinen Gastfamilien so.

Die Highlights meines Austauschjahres sind alle während Trips. Japan ist ein wunderschönes Land, ich finde, dass japanische Tempel besonders hübsch aussehen. Rotary organisiert vier Trips im laufe eines Austauschjahres, ich habe schon drei gehabt. Diese Ausflüge waren toll, ich habe viele typisch Japanischen Sachen gesehen, Museen besucht und Spass mit den anderen Inbounds gehabt.

Aber ehrlich gesagt fand ich die Ausflüge die ich mit meiner zweiten Gastmutter und mit meiner Gastschwester (eine Austauschschülerin aus Australien) gemacht habe besser. Während Rotary Trips eher lehrreich waren, waren diese Trips für Spass, wir sind zum Universal Studio Japan gegangen, haben Kimonos in Kyoto getragen und uns ein paar berühmte Schreine angeschaut.

Bald ist mein letzter Ausflug mit Rotary, die Japan Tour. Auf diese Tour freue ich mich schon mega, da wir sehr viel selber entscheiden durften, was wir machen werden.

Achter Beitrag

Die Schule hier in Japan ist sehr anders von der die ich in der Schweiz besucht habe; in der Schweiz war ich an einem öffentlichen Gymnasium mit einer Mensa und einem Stundenplan der für ein halbes Jahr gleichbleibt. Hier in Japan bin ich an einer privaten katholischen Mädchen Schule. Bevor ich nach Japan kam war ich nicht sehr begeistert davon, an diese Schule zu gehen. Jetzt gefällt mir die Schule deutlich mehr.

Hier an der Schule muss ich auch eine Schuluniform tragen, ich finde Schuluniformen sehr praktisch. Meine Schule hat eine für den Sommer und eine Für den Rest des Jahres. Es gibt auch eine Sportuniform.

Die Lehrpersonen haben sich viel Mühe gemacht mir ein spannendes Jahr zu geben. Währendem meine Klasse zum Beispiel Biologie hat habe ich mit einer anderen Klasse Kunst, ich darf selber entscheiden welche Klassen ich nicht haben will. Da mein japanisch noch nicht gut genug für einige Klassen ist. Ich darf auch einfach in der Bibliothek japanisch lernen während Lektionen. Ich habe aber auch jeden Tag eine japanische Lektion an der Schule.

Währen den Lektionen die ich besuche, behandeln mich die Lehrer wie sie die anderen Schüler behandeln, ich frage währen dem Unterricht dann meistens sie oder meine Banknachbaren um Hilfe, wenn ich etwas nicht verstehe. Meine Lieblingslektionen sind Englisch, da es die einzigen Stunden sind in denen ich ohne Hilfe alles verstehe.

Alle essen ihr Mittagessen in der Schule, es gibt eine Mensa, doch nicht viele Leute essen dort. Fast jeder isst zum Mittagessen einen Bento, die Hälfe des Bentos ist mit weissem Reis gefüllt und die andere mit japanischen Gerichten. Es ist meistens keine ganze Mahlzeit wie Pasta, sondern eher mehrere Kleinigkeiten wie Salat, Eier, Gemüse, Würste, Fleisch und Fisch. Ich mag weissen Reis nicht besonders, also bekomme ich immer etwas mit das ich mit dem Reis Essen kann.

Ich war ein bisschen enttäuscht wegen den Clubs die man beitreten konnte, ich hatte gehofft das es an meiner Schule ein paar traditionelle Sportarten gäbe wie zum Beispiel japanisches Bogenschiessen, aber leider gab es keine. Deshalb bin ich dem Badminton Club beigetreten, was im Nachhinein gar nicht so schlimm ist da die anderen Mitglieder sehr nett sind. Mit den nicht sportlichen Clubs hatte ich mehr Glück. Ich habe Tee Zeremonie, Blumen bestücken und kochen besucht. Da ich ein Austauschschüler bin durfte ich so viele verschiedene Clubs besuchen um japanische Traditionen kennen zu lernen. Normalerweise sollte man nur 1 oder 2 Clubs besuchen.  Hier in Japan finden Clubs immer nach der Schule statt, Sportclubs sind an jedem Tag auch am Samstag in den Ferien, sie werden deutlich ernster genommen als die Freifächer in der Schweiz.

Siebter Beitrag

Mein Rotary Club hier in Japan ist mir immer eine grosse Hilfe. Mein Club ist direkt neben meiner Schule, also gehe ich über den Mittag immer einmal im Monat zu ihnen Mittagessen. Mein Rotary Club hier in Japan ist deutlich grösser als der in der Schweiz, er umfasst ungefär 60 Leute. Ich weiss immer noch nur die Namen von zwei Leuten. Und ich muss jedes Mal wenn ich dort Mittagesse einen Vortrag über meinen letzten Monat halten, auf Japanisch natürlich. Ich bin kein grosser Fan von Vorträgen, aber es ist nicht so schlimm wie sie vor einer Klasse zu haben. Und ich kriege an diesen Treffen jeden Monat Taschengeld. (Wuhhhuuuu) Apropos Vorträge; Ich habe in zwei Wochen einen von Rotary geplanten Vortrag Wettbewerb gegen die anderen Inbounds hier in der Gegend, der Sieger von diesem Wettbewerb muss dann den gleichen Vortrag noch mal in Tokio gegen die ganzen andere Gewinner aus den anderen Bezirken halten. Ich bin schon sehr nervös…

Rotary organisiert sehr häufig Events für uns Austauschschüler, wir haben einmal im Monat ein treffen mit allen anderen Inbounds, dort haben wir gemeinsam eine japanisch Lektion, nach diesen Lektionen machen wir Inbounds immer etwas zusammen wie Karaoke. Rotary hat für uns auch schon mehrere Trips organisiert. Auf zwei Fotos kann man die Inbounds sehen, eines war Auf unserem letzten Trip, das andere von der Weihnachtsfeier. (Ich glaube es ist ziemlich klar welches)

Sechster Beitrag

Seit dem ich hier in Japan angekommen bin, habe ich sehr viele Leute kennengelernt und auch ein paar Freunde gemacht. Ich bin gut mit ein paar Klassenkameraden befreundet, wir essen jeden Tag zusammen unsere Bento Boxen, sie helfen mir auch, wenn ich etwas nicht verstehe, dank ihnen kenne ich die japanische Jugendsprache jetzt ein bisschen. Ich gehe mit ihnen manchmal auf Ausflüge, wir waren zum Beispiel in einer grossen Shopping mall. Bald gehen wir zusammen in so einen Kletterpark oder so und ich freue mich schon richtig.

Das Foto welches sehr starke Filters benutzt, haben wir zusammen gemacht, diese Art von Foto heisst Purikura, sie werden an einem Fotoautomaten genommen. Viele Japaner lieben diese Fotos, ich finde sie sehen ein bisschen zu sehr wie Ailiens mässig aus um sie wirklich zu mögen.

Letzte Woche ist eine neue Austausch Schülerin  hier in Japan angekommen, sie lebt momentan im selben Haus wie ich. Sie ist echt toll, wir haben schon viel Spass gehabt obwohl sie erst eine Woche lang hier ist. Wir haben zusammen die Percy Jackson Serie auf Disney+ gesehen und da wir beide die Bücher gelesen haben uns zusammen über Ungleichheiten mit den Büchern beschwert (es gab einige).  Sie wird auch mit an die gleiche Schule gehen wie ich, ich hoffe, dass wir dort zusammen japanisch lernen können, weil alleine lernen extrem langweilig ist.

Es ist echt toll mit einem anderen Austauschschüler zu wohnen. Hier in Japan sehr wenig Leute können gutes Englisch reden, was heisst das mein japanisch meist besser ist als ihr englisch. Deshalb freue ich mich auch jedes Mal, wenn ich einen anderen Austauschschüler sehe.

Mi t den anderen Austauschschülern in der Umgebung verstehe ich mich echt gut. Wir unternehmen sehr häufig etwas miteinander, sie sind die mit denen ich hier am meisten Spass habe. Es ist ein bisschen blöd, dass ich so weit weg von ihnen wohne, aber jetzt habe ich ja Abi (die Australierin die gerade im selben Haus wie ich wohnt) Ich chatte auch viel mit ihnen, was ich vorhabe auch nach ,einem Austasuch Jahr weiterhin zu machen.

Fünfter Beitrag

Hier in Japan gibt es mehrere ähnliche Bräuche wie in der Schweiz, ich war zum Beispiel auf einem Weihnachtsmarkt, in meinem Haus steht ein Weihnachtsbaum und wir haben Weihnachtsferien. Über die Ferien bin ich besonders froh, da ich keine Herbstferien hatte.  Der Weihnachtsbaum ist die einzige Deco die wir haben, aber den haben wir auch nicht selber beschmückt, was ich sonst immer mit meiner Familie in der Schweiz gemacht habe.

In Japan ist es eine Tradition einen Kuchen zu Weihnachten zu essen. Wir haben zwei Kuchen gekauft, die beide lecker waren, mir hat der Schokokuchen aber mehr geschmeckt. In meiner Hostfamilie ist es auch Tradition KFC zu essen. In meiner Familie schenken sie sich eigentlich nichts zu Weihnachten, aber ich habe ein Buch bekommen, das mir beim japanisch lernen helfen wird. Obwohl ich Spass hatte, vermisse ich meine Familie.

Vierter Beitrag

Ich habe vor zwei Wochen meine Gastfamilie gewechselt, ich vermisse meine erste Gastfamilie schon sehr, doch in dem Blog von diesem Monat möchte ich über meine neue Familie schreiben. Meine Hostfamilie besteht aus meiner Hostmutter; Tomoko Hirata (50) und meiner Gastschwester; Narumi Hirata (26). Es existieren noch zwei weitere Schwestern, aber die sind beide momentan in Tokio. Sie haben einen Hund, wahrscheinlich ein Zwergpudel namens Kai, der alles ausser Narumi hasst 🙁 .

Ich lebe in einem Haus das zur Hälfte aus einem Café besteht, meine Hostmutter besitzt eine Honigfirma an der sie und meine Gastschwester arbeiten. Ich habe ein Foto vom Eingang des Cafés beigefügt.Das Café ist einer der Standorte an denen sie den Honig verkaufen. Sie sind beide sehr beschäftigt, doch Tomoko wacht immer früh auf um mir einen Bento für die Schule zu machen. Worüber ich sehr dankbar bin. Noch habe ich mein eigenes Zimmer, aber nächten Monat kommt ein zweite Inbound zu dieser Familie und wir werden ein Zimmer teilen????.

Meine Hostmutter hat mit mir schon ein paar Sachen unternommen, wie an ein Sumo Turnier gehen, oder in Restaurants essen. Sie ist ein Mitglied bei Rotary, daher begleitet mich auf die Trips die ich mit Rotary mache.  Ich konnte noch kein Wochenende mit den beiden verbringen, wegen Rotary Events, aber das kommt noch.

Auf dem einen Foto, auf dem ich am Bogenschiessen bin sieht man Tomoko. Ich habe noch nicht viele Fotos von den beiden… Das Bogenschiessen war auf einem Rotary trip.

Dritter Beitrag

Am meisten mag ich es mit meinen Freunden oder meiner Hostfamilie zu unternehmen, wie in ein Café gehen, Karaoke singen oder in einem Restaurant essen, um sie besser kennen zu lernen und auch damit sie mich besser kennenlernen. Mit den Leuten zu reden ist immer interessant auch wenn mein japanisch noch nicht sehr gut ist. Auch mag ich es wenn wir irgendetwas machen, dass ich in der Schweiz nicht machen könnte, wie an traditionelle japanische Vorstellungen oder japanisches Essen essen.

Natürlich gibt es viele von den japanischen Speisen auch in der Schweiz, aber es ist ziemlich anders sie hier zu Essen, da es sie; in besserer Qualität hier gibt, mehr VIelfahlt und da es günstiger ist also kann ich mehr Sushi pro Franken essen???? Meine beiden Lieblings essen sind japanisches Curry und Sushi, Sushi esse ich häufig mit meiner Gastfamilie in einem Restaurant. Ich finde diese Restaurants super, da sie das Sushi auf einem Laufband servieren. Beim Curry helfe ich gerne beim Kochen, da ich es so sehr mag esse ich die Reste manchmal zum Frühstück >///< Auf dem einen Foto sieht man wie ich gerade Takojakis mache, ein japanisches Essen das man häufig an Festen sieht, auf dem anderen sieht man mich und ein paar andere Inbounds in einem Sushi Restaurant mit unseren aufgestappelten Sushi tellern.

Zweiter Beitrag

Ich bin jetzt schon einen Monat in Japan und bereue es nicht dieses Austauschjahr angefangen zu haben. Es gibt sehr viele interessante Dinge die ich jeden Tag über Japan herausfinde und alle Leute probieren meine Zeit hier möglichst Geniessens Wert zu machen. Da ich hier viele neue Sachen ausprobiere, habe ich heraus gefunden dass; ich ein Karaoke Fan bin (obwohl ich nicht sehr gut singen kann), ich Nato überhaupt nicht mag (das sind fermentierte Sojabohnen, die sehr fermentiert schmecken) und das japanische Autos keine Hupe haben, japanische Autos waren für mich einer meiner grössten Cultureshocks; keine Hupe, das Lenkrad ist links und ganz viele Autos sind gebaut wie eine rechteckige Box.

Auch die Türen hier sind sehr anders, ich bin vor ein paar Tagen mal 10 Minuten vor der Haustür gestanden, weil ich den Schlüssel im Schloss die ganze Zeit nach links gedreht habe ( so wie es in der Schweiz ist) bis ich es dann einmal mit rechts ausprobiert habe und endlich ins Haus hinein konnte.

Mir gefällt es hier sehr, meine Hostfamilie ist toll, ich koche gerne mit meiner Hostmutter und spiele Mariokart mit meinem Hostbruder ( ich bin immer 2ter oder 8ter Platzt und er erster????)

Es gibt natürlich auch Sachen, die mir schwer fallen japanisch ist natürlich mein grösstes Problem, ich habe, bevor ich hier hingekommen bin kein japanisch gekonnt und kann jetzt so 200 Wörter, was sehr wenig ist. Da ich noch kein japanisch kann ist die Schule allgemein sehr langweilig für mich da ich den Unterricht nicht verstehe..

Die meisten Leute hier können nur begrenzt Englisch was das Ganze noch ein bisschen komplizierter macht. Der Englisch Unterricht ist das einzige was ich verstehe, doch es gibt nur so drei englisch Lektionen. Das japanisch lernen fällt mir auch schwer, da ich es nicht gewohnt bin so viel auf einmal zu lernen. Aber ich glaube wenn ich einfach dran bleibe werde ich bald auch im Unterricht mitmachen können!

Erster Beitrag

Mein Name ist Tabea Zimmermann und ich bin gerade auf einem Austauschjahr in Japan. Ich bin 15 Jahre alt, wohne im Kanton Zürich, im Dorf Weiningen und habe letztes Jahr die dritte Klasse des Gymnasiums mit dem altsprachlichem Profil abgeschlossen.

Ich wollte schon seit der Primarschule ein Austauschjahr machen, ich habe mich dann schlussendlich für Japan entschieden, weil ich; Eine neue Sprache lernen wollte, in ein relativ sicheres Land gehen wollte und das Essen hier sehr gut ist. In den Tagen vor der Abreise habe ich noch vieles mit meiner Familie gemacht und gepackt. Das Packen dauerte eine Weile, da ich eine Zwillingsschwester habe mit der ich einen Kleiderschrank teile, also mussten wir alle Klamotten  einigermassen fair aufteilen. Ich habe das Packen über mehrere Tage hinausgestreckt und immer einfach gewaschene Klamotten in meinen Koffer geschmissen. Da ich alle Klamotten frisch mitnehmen wollte, lief ich in den letzten Tagen in Pyjamas herum. Es war hart meine Familie im Flughafen zurückzulassen.

Ich flog von Zürich nach Singapur, wo ich 18h Stunden meine Zeit vertreiben musste und dann auf Fukuoka, wo schon meine Hostfamilie und ganze viele Rotarianer auf mich warteten und Fotos machen wollten (meine Gastschwester war nicht da, weil sie noch Schule hatte, aber ich konnte sie dann ein paar Stunden später kennenlernen.).

Obwohl ich noch kaum japanisch kann (also so 10 Wörter), habe ich es geschafft mit meiner Hostfamilie zu Unteralten, vor allem in Englisch, mit Herumfuchteln und den 10 Wörtern. In der ersten Woche musste ich mehrere administrative Dinge mit der Gemeinde sowie meiner Schule klären. Auch hatte ich mehrere Möglichkeiten die grössere Familie kennenzulernen. Ich habe auch schon vieles hier gemacht, wie; traditionelles japanisches Papier erstellen, ca. fünfmal ins «batting center» gegangen, weil mein Host Bruder Badminton mag, viel japanisches gegessen (was echt gut ist) und Morgengymnastik mit dem Dorf in dem ich gerade wohne gemacht (Chikugo).